KC 88 Wettenberg – KSG Kirchberg-Haardtkopf 5041:4916 (2:1/43:35)
Auch im zweiten Heimspiel kam der KC 88 Wettenberg nicht über einen 2:1-Erfolg hinaus. Gegen die Gäste der KSG Kirchberg-Haardtkopf wussten sich die Mittelhessen am dritten Bundesliga-Spieltag im Vergleich zur Vorwoche nur marginal zu steigern, was bei Weitem nicht für das angestrebte 3:0 reichte.
Es lief beim Aufsteiger weiterhin nicht rund. Zwar gelang es Jan Anders (871/11) im Startblock nach und nach Kirchbergs starken Ferdinand Fuchs (844/10) abzuschütteln, doch sein Bruder Tino Anders (819/4) kam zu keinem Zeitpunkt richtig in Schwung und musste sich mit den letzten Kugeln gar noch von Falko Stockter (820/5) nach dessen 226er-Schlussspurt einfangen lassen. Ein kleines Plus von 26 Hölzern für den KC.
In der Mittelachse sah Wettenberg dann wieder besser aus. Neuzugang Janis Schmitt (879/12) holte sich seinen ersten „12er“ im blauen Trikot und der ins Team zurückgekehrte Kai Göbler (835/7) enttäuschte nicht, wenn auch für die Gäste-Vorgabe aus dem ersten Block ein paar Kegel fehlten. Die Rheinland-Pfälzer blieben hier dagegen recht blass, Lukas Martin (775/1) und Markus Adams (804/2) vermochten es nicht zu verhindern, dass Wettenberg zumindest in der Gesamtholzzahl auf rund 160 LP enteilte.
Bei erst drei der für einen Gäste-Teilerfolg nötigen zehn zusätzlichen Wertungen sollte für Wettenberg ein voller Erfolg möglich sein, doch auch diesmal war gehörig Sand im Getriebe. Patrick Schnell (829/6) wusste sich zwar nach einem Fehlstart mit 388 LP zur Halbzeit noch deutlich zu steigern, doch bei Blockpartner Sebastian Klöpfel (808/3) lief nichts zusammen, sodass die Hunsrücker Matthias Bender (836/8) und Andreas Martin (837/9) mit zwei ordentlichen Ergebnissen bequem den dritten Spielwertungspunkt für ihre KSG eintüteten.
Sportwart Patrick Schnell zeigte sich sichtlich enttäuscht: „Ohne die Leistung unserer Gegner schmälern zu wollen, aber der Punktverlust tut diesmal weh. Letzte Woche waren wir noch zufrieden, jetzt nicht mehr. Gegen ganz starke Teams drohen hier Heimpleiten.“